Zum Inhalt
SWCA-Neuigkeiten
Experteneinblicke

Möglichkeiten der Energiegewinnung: Wie GIS die Zukunft der Übertragungsnetzplanung prägt

Geschrieben Von

Gesendet

November 17, 2025

Mit der Teilen-Schaltfläche

Grafiken mit einem Porträtfoto von Mike Standart, GIS Transmission Technical Lead, und folgendem Text: Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Umwandlung komplexer Landschaften in umsetzbare Erkenntnisse durch GIS.GIS ist mehr als ein Werkzeug zur Visualisierung – es ist ein Entscheidungsinstrument für die Gestaltung der Energiezukunft. Im ganzen Land entstehen neue Übertragung Um erneuerbare Energien mit Haushalten, Unternehmen und Gemeinden zu verbinden, werden Leitungen benötigt. Die Planung dieser Trassen erfordert nicht nur technische Präzision, sondern auch ein tiefes Verständnis der Landschaft, der Vorschriften und der Menschen, die entlang der Strecke leben.

Hier kommt Mike Standart, der technische Leiter für GIS-Übertragung bei SWCA, ins Spiel. Mit seinem Hintergrund in Kartografie, Datenwissenschaft und Umweltplanung unterstützt Mike Kunden bei der verantwortungsvollen Standortwahl für Übertragungsleitungen und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Umweltschutz, technischer Machbarkeit und Bürgerbeteiligung.

"Übertragungsrouting „Es ist ein unglaublich komplexes Puzzle“, erklärt Mike. „Hunderte von Faktoren müssen berücksichtigt werden, von der Topografie über Kulturgüter bis hin zu Privatgrundstücken und vielem mehr. GIS ermöglicht es uns, all diese Einschränkungen auf einen Blick zu sehen, sodass wir wirklich fundierte Entscheidungen treffen können.“

Das große Ganze durch Daten erkennen

Die Planung von Übertragungsleitungen beginnt lange bevor überhaupt eine Leitung auf einer Karte eingezeichnet wird. Mikes Team sammelt und pflegt zunächst Datenebenen von Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden – von Grundstücksbesitzverhältnissen und Hangneigungen bis hin zu Feuchtgebieten, Überschwemmungsgebieten und Lebensräumen bedrohter Arten. Anschließend standardisieren sie diese Datensätze zu einem einheitlichen Datenformat. Geospatial Rahmenwerk, das sicherstellt, dass alle Variablen über verschiedene Rechtsordnungen und Prognosesysteme hinweg übereinstimmen.

Anschließend nutzen sie eine multikriterielle Entscheidungsanalyse, um die Eignung von Routen zu modellieren. Dabei wenden sie gewichtete Überlagerungen an, die ökologische, technische und sozioökonomische Faktoren berücksichtigen. Jede Ebene liefert einen Teil der Informationen, und es ist Mikes Aufgabe, zu interpretieren, wie diese Ebenen in der Praxis zusammenwirken.

„Die Geschichte, die die Daten erzählen, ist das Wichtigste“, sagt Mike. „Unsere Aufgabe ist es, komplexe Sachverhalte so aufzubereiten, dass Projektmanager, Ingenieure und Gemeindemitglieder sie verstehen können – denn der beste Weg ist nicht nur der kürzeste. Es ist der, der für alle funktioniert.“

Dieser erzählerische Aspekt macht aus einer statischen Karte ein dynamisches Planungsinstrument. Mikes Team entwickelt interaktive Dashboards und 3D-Webkarten, mit denen Stakeholder Szenarien erkunden, Prioritäten anpassen und Abwägungen in Echtzeit visualisieren können. So entsteht ein gemeinsames Verständnis der Landschaft.

Konzeptionelle Verbindungen für geplante Verbesserungen der Übertragungsleitungen innerhalb des Projektgebiets in einer 2D-Grafik. Die Grafik zeigt eine Karte mit Straßenverläufen und konzeptionellen Verbindungen für die geplanten Leitungen.

Konzeptionelle Verbindungen für vorgeschlagene Verbesserungen der Übertragungsleitung innerhalb des Projektgebiets

Von Einschränkungen zu Lösungen

Die Gesamtmöglichkeiten und -beschränkungen wurden visualisiert und später zur Erstellung von Routenvorschlägen in einer 2D-Grafik verwendet. Die Grafik zeigt eine Karte mit Straßenlinien, wobei verschiedenfarbige Quadrate die Möglichkeiten und Beschränkungen jedes Gebiets darstellen.

Die Gesamtmöglichkeiten und -beschränkungen wurden visualisiert und später zur Erstellung von Routenvorschlägen genutzt.

Sobald erste Korridore festgelegt sind, wird Mikes Arbeit iterativer. Er testet und optimiert Alternativen auf Basis von Felddaten, technischem Feedback und regulatorischen Vorgaben. Sein Team erstellt Risikokarten, die Umweltsensibilitäten, technische Machbarkeit und Bauausführung abbilden. Mithilfe von Näheanalysen und Kosten-Entfernungs-Modellen identifizieren sie potenzielle Konfliktpunkte zwischen Trassen, Steilhängen, Feuchtgebieten oder Kulturstätten und zeigen auf, wo kleine Anpassungen die Auswirkungen minimieren können.

Das Ergebnis ist ein GIS-gestützter Workflow, der sich nahtlos in die Ingenieurplanung und Genehmigungsverfahren integriert. „Wenn man die Einschränkungen – Feuchtgebiete, Adlerhorste, Hanglagen – nebeneinander sieht, hakt man nicht einfach nur Checklisten ab“, sagt Mike. „Man versteht die Landschaft als Ganzes, und das führt zu besserer Planung, weniger Eingriffen und besseren Ergebnissen.“

Zusammenarbeit ist dabei von zentraler Bedeutung. Mike arbeitet eng mit Planern, Biologen und Experten für Kulturgüterschutz zusammen, um jede Karte realitätsnah zu gestalten. Gemeinsam bewerten sie mögliche Korridorverläufe und nutzen GIS als visuelle Entscheidungsplattform, die den Teams hilft, frühzeitig im Prozess optimale Lösungen zu finden und Abwägungen vorzunehmen.

Durch diesen Ansatz liefern GIS-gestützte Routenplanungs- und Standortstudien eine nachvollziehbare, datenbasierte Grundlage, die sowohl den regulatorischen als auch den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht wird.

GIS-Innovationen für eine vernetzte Zukunft

Mit dem Ausbau und der Modernisierung des nationalen Stromnetzes zur Deckung des steigenden Energiebedarfs entwickelt sich auch die GIS-Technologie rasant weiter. Mikes Team nutzt maschinelles Lernen und automatisierte Eignungsmodellierung, um die frühzeitige Korridorprüfung zu optimieren und die Zeit für die Erstellung und den Vergleich von Routenszenarien deutlich zu verkürzen.

Sie experimentieren außerdem mit 3D-Modellierung und LiDAR-Integration, um topografische Herausforderungen zu bewerten und die Auswirkungen der Sichtlinie zu visualisieren. Diese Werkzeuge helfen Ingenieuren und Umweltexperten, die Komplexität von Bauprojekten bereits vor Beginn der Planung vorherzusehen.

„Wir nähern uns der Entscheidungsfindung in Echtzeit“, bemerkt Mike. „Mit modernen GIS-Systemen können wir Alternativen modellieren und die Auswirkungen sofort visualisieren. Das bedeutet, dass Kunden frühzeitig Kompromisse erkennen, Gemeinden die Optionen verstehen und Projekte effizienter und transparenter vorangetrieben werden können.“

Für Mike geht es bei diesen Fortschritten um Effizienz, aber vor allem um Vertrauensbildung. Transparente, datenreiche Visualisierungen tragen dazu bei, die Routenplanung und Standortwahl für Kunden, Aufsichtsbehörden und die Öffentlichkeit gleichermaßen verständlicher zu machen. Und da sich die Energieinfrastruktur stetig weiterentwickelt, wird GIS weiterhin die Brücke zwischen Daten, Fachbereichen und Menschen bilden.

Um mehr über GIS-Dienstleistungen und Karrieremöglichkeiten bei SWCA zu erfahren, kontaktieren Sie uns. Jayme Fontenot.

Um mehr über Übertragungsdienstleistungen, einschließlich Routing und Standortwahl im SWCA, zu erfahren, kontaktieren Sie uns. Jon Schultis.

Erfahren Sie, wie wir Ihre Anforderungen erfüllen können